ECDC Delegiertenversammlung 2003
Protokoll 6. Versammlung der European Cooperation of Dalmatian Clubs (ECDC)
San Remo, 25. April 2003
Anwesende: die Delegierten Ursula Voitle (Österreich), Frans de Ridder (Belgien), Ivana Bakal (Kroatien – “Attila Dubac”), Tarja Tuomisto (Finnland), Sally Ann Clegg (Frankreich), Herbert Nagel und Alfred Ronneburg (Deutschland – DDC v. 1920), Edith Eggli und Pia Pedercini (Italien), Rhys Morgans und Martijn Buijtenhek (Niederlande), Helle Höie und Tyge Greibrokk (Norwegen) und Ǻke Cronander (Schweden).
Nicht anwesend: Die Dalmatinerclubs von Dänemark, der Tschechischen Republik, Schweiz und Deutschland (DDV und CDF).
Weitere Kommissionsmitglieder und Beobachter: Annette Vieler (Dänemark), Mary Greening (England), John Weston (England), Joan Curtis (England), Rita Stokes (England), Zeljka Halper (Kroatien – “Dalmatinac”), Branko Galiac (Croatian Kennel Club – Kroatischer Hundeverband), Irina Petrakova (Russland), Ǻase Jakobsen (Norwegen), Sigrid Ronneburg (Deutschland), Beate Nagel (Deutschland), Annemiek Morgans (Niederlande), Sandra Buijtenhek (Niederlande), Arnesto Allessandro und Manola Odechi (Italien), Maggie De Rozario (Frankreich).
Im Namen des Italienischen Dalmatinerclubs begrüssten Pia Pedercini und Edith Eggli die Delegierten in San Remo – gelegen am schönen blauen Mittelmeer, bei 21 °C Lufttemperatur – und brachte ihre Hoffnung auf eine gute und aktive Zusammenarbeit – auch zwischen den Versammlungen – zum Ausdruck.
Nach einer Präsentation der Delegierten und Beobachter erstattete der Vorsitzende Tyge Greibrokk kurz Bericht über die Aktivitäten, die seit der letzten Zusammenkunft erfolgt sind. Es gab einige Kommunikationsprobleme mit einigen der Mitglieder aufgrund falscher E-Mail-Adressen. Die deutschsprachigen Clubs beanstandeten die fehlenden Informationen in deutscher Sprache, wie z.B. das Protokoll der 5. Versammlung. Die Kommission hatte vergeblich versucht, Freiwillige für Übersetzungsarbeiten zu gewinnen, und eine professionelle Übersetzungsagentur in Kopenhagen war nach Ansicht der Kommission zu teuer. Dieses Problem wird hoffentlich noch in dieser Periode gelöst, da Frans de Ridder zugesagt hat, sämtliche Übersetzungen ins Deutsche zu übernehmen, und Sally Ann Clegg hat versprochen ins Französische zu übersetzen. Das Protokoll sollte auf der Homepage verfügbar sein.
Der Abschluss wurde vom Schatzmeister Alfred Ronneburg vorgetragen, unterstützt durch Kommentare des Abschlussprüfers Herbert Nagel. Ende März 2003 belief sich das Guthaben auf dem Bankkonto auf 10.016,55 Euro. Die Delegierten nahmen den Abschluss an.
Mitgliedschaften
Bei der letzten Versammlung in Helsinki hatte man den Kroatischen Dalmatinerclub “Attila Dubac” eingeladen, als Mitglied beizutreten, und dieser wurde nunmehr offiziell als Mitglied im ECDC aufgenommen. Ein weiterer kroatischer Dalmatinerclub, HUPDP – “Dalmatinac”, beantragte seine Mitgliedschaft kurz bevor die Versammlung einberufen wurde. Beide Clubs sind vom kroatischen Hundeverband anerkannt, und ein Vertreter des Hundeverbands war bei der Versammlung anwesend. Die Clubs haben bisher ca. 100 bzw. 35 Mitglieder. Die Vorsitzenden der beiden Clubs und der Vertreter des kroatischen Hundeverbandes lieferten Informationen über die derzeitige Situation. Der kleinste Club erhielt Beobachterstatus für die nächste Periode. Bei der nächsten Versammlung im Jahre 2005 wird die Frage der Mitgliedschaft diskutiert.
Ein ungarischer Dalmatinerclub hatte ebenfalls seine Mitgliedschaft beantragt. Aufgrund unzureichender Informationen über diesen Club haben die Delegierten beschlossen, diesen Antrag während der nächsten Versammlung in Belgien zu prüfen. Rhys Morgans fragte die kroatischen Clubs nach ihrer Einstellung bezüglich der verschiedenen Tests, die in weiten Teilen Europas durchgeführt werden. Sie antworteten, dass die Bedingungen momentan nicht ideal seien, sie aber beabsichtigten, diese Tests künftig durchzuführen. Es wurde auch die Frage nach den Stimmrechten vorgebracht. Zu diesem Thema wurden verschiedene Meinungen geäußert, die Delegierten beschlossen jedoch, keine Änderungen am derzeitigen System vorzuschlagen, wonach jeder Club über eine Stimme verfügt.
Richterkommission
Ǻke Cronander berichtete über die Kommentare zum Standard, die im Internet in allen drei offiziellen Sprachen verfügbar sind. Es wurde das Thema Heterochromie (verschiedenfarbige Augen) debattiert. Ǻke Cronander kam zu dem Schluss, dass das Auftreten von Braunschattierungen in beiden Augen nicht als ausschließender Fehler betrachtet werden sollte, und niemand widersprach dieser Aussage. Ǻke Cronander fragte die Mitglieder auch nach deren Wünschen bezüglich neuer Aktivitäten in der Richterkommission.
Es wurden Wünsche nach einem Richterseminar, einem einheitlicheren Richten gemäss Standard sowie der Ausübung von Druck auf die FCI bezüglich einheitlicher Richtlinien hinsichtlich der Gruppenzuordnung/Klassifikation des Dalmatiners (Gruppe 9 oder 6) sowie zum Thema Haltung/Standpunkt der Richter geäussert.
Gesundheits- und Zuchtkommission
Tyge Greibrokk berichtete über die aktuelle Situation im Zusammenhang mit ARDS (Acute Respiratory Distress Syndrome) – einer akuten respiratorischen Insuffizienz d.h. akutes Lungenversagen. Er hatte versucht, die gelegentlich geradezu hysterischen Reaktionen abzubremsen, indem er sachliche und fundierte Informationen vor brachte. Leider gibt es noch keine Neuigkeiten bezüglich eines möglichen Gentests. Die Tabellen mit einer Auflistung der Träger und der Nachkommen der Träger dieser Krankheit, die Tyge Greibrokk den Delegierten im Jahre 1999 übergeben hatte, sind für jeden verfügbar. Leider bestand offensichtlich in einigen Clubs nicht die notwendige Offenheit und Bereitschaft, diese Informationen weiterzugeben.
Der Empfehlung, die ersten 5 Folgegenerationen nach einem Träger nicht in der Zucht einzusetzen, wurde Berichten zufolge von einigen nicht nachgekommen. Der finnische Club folgte den Empfehlungen, verschob dies jedoch auf das Jahr 2004 – vorgesehen war 2003. Tyge Greibrokk fragte die Mitglieder nach Aufzeichnungen aus allen Clubs, die die Gesundheitskommission dazu in die Lage versetzen werden, sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen, und die Mitglieder besser unterstützen zu können. Die Clubs werden zudem aufgefordert, ihre offizielle Politik hinsichtlich der Zucht mit Nachkommen der ARDS-Träger offen zu legen.
Jedem, der den ARDS-Status eines bestimmten Hundes erfahren möchte, sollte es auch möglich sein, diese Informationen zu erhalten, wenn er dem Vorsitzenden den Stammbaum des Hundes zukommen lässt. Hunde, die aus der 7. Generation oder einer noch späteren Generation nach den bekannten Trägerhunden stammen, werden als frei von dieser genetischen Disposition betrachtet, da die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Zucht ein diesbezügliches Problem auftritt, fast bei Null liegt.
Mary Greening legte Daten zum Thema Taubheit aus England vor. Derzeit liegt die Rate für beidseitige Taubheit in England bei ca. 5%. Die Daten sind eine Mischung aus Zahlen von ganzen Würfen und einzelnen Hunden. Ein Bericht des DDC v. 1920, in dem 2494 Hunde berücksichtigt wurden, wies einen Prozentsatz für beidseitige Taubheit von 4,37% bei den Rüden und von 4,27% bei den Hündinnen auf. Bei beiden Geschlechtern liegt der Wert für die einseitige Taubheit bei ca. 10%. Weitere Daten hierzu werden zu einem späteren Zeitpunkt von anderen Clubs folgen. Es sollte eine Auswertung der Mehr generationenzucht bei beidseitig hörenden Hunden durchgeführt werden, jedoch liegen hierzu noch zu wenige auswertbare Daten vor. In den Niederlanden werden alle Hunde getestet, und die Testergebnisse werden für die Zucht in den Niederlanden als repräsentativ angesehen.
Es folgte eine Debatte über die Zucht mit Hunden, die Platten aufweisen, über die Registrierung der Hörtestergebnisse im Stammbaum und eine gültige Identifikation der Hunde.
Das Thema Hüftgelenksdysplasie (HD) stand auch auf der Tagesordnung, und zwar aufgrund von Nachfragen hinsichtlich des Auftretens bei Dalmatinern. Herr Greibrokk zeigte die Röntgenergebnisse von ca. 1000 Dalmatinern aus Norwegen, wobei durchschnittlich 8,4% HD aufwiesen (hauptsächlich C-Status). Derzeit werden mehr als 50% der Dalmatiner in Norwegen auf HD untersucht und geröntgt. Experten zufolge kann ein Prozentsatz von unter 10 bis 15% HD in der Dalmatinerpopulation für unsere Zucht als zufriedenstellend angesehen werden. In Großbritannien gab es einige Bedenken wegen der Nebenwirkungen der während der Röntgenuntersuchung eingesetzten Sedation, dies stellte jedoch in anderen Ländern kein Problem dar. Es ist hinzufügen, dass Dalmatiner mit C-Hüften keine funktionellen Probleme aufgrund ihres HD-Status aufweisen. In einigen Ländern (Österreich und Norwegen) sind nur Hunde mit A- und B-Hüften in der Zucht zugelassen, während bei anderen Clubs Hunde mit C-Hüften in Kombination mit Hunden mit A-Hüften zugelassen sind.
Die Clubs, die Mitglied sind, werden zu einem späteren Zeitpunkt bezüglich ihrer Vorschriften/Empfehlungen zu der Zucht im Zusammenhang mit ARDS, Taubheit und HD befragt. Offensichtlich empfehlen einige Länder, dass der HD-Status bekannt sein muss, bevor Hunde in der Zucht eingesetzt werden. Einige Clubs veröffentlichen die HD-Ergebnisse.
Es wurde erwähnt, dass eine Firma in den USA einen Gentest entwickelt hat, um das Gen für die zitronenfarbigen Tupfen (lemon) zu identifizieren.
Es wurde ein Bericht (in italienischer Sprache) über 11 Fälle von Herzproblemen in Italien übergeben.
Website/Internet
Rhys Morgans berichtete über die Änderungen und Verbesserungen. Es sollten mehr Clubs die Angaben zu den Änderungen bei den E-MaiI-Adressen und Kontaktpersonen gewissenhafter weiterleiten. Das angestrebte Ziel ist es, dass alle Clubs in der Lage sein sollten, Informationen, die nicht öffentlich auf der Website verfügbar sind, unter Eingabe eines Passwortes abzurufen. Rhys Morgans überprüft auch die Möglichkeit, eine gemeinsame Datenbank zu verwenden, die dann die Clubs mit Informationen über Hunde in anderen Ländern versorgt.
Statuten
Es wurde eine Änderung der Statuten bezüglich der Länge des Zeitraums (Periode) zwischen den einzelnen Versammlungen vorgeschlagen. Die Delegierten beschlossen, dass dieser Zeitraum zwischen zwei und drei Jahren variieren könnte und jeweils während der Versammlung von den Delegierten für die nächste Veranstaltung festgelegt werden sollte. In Folge dieser Entscheidung wurde vereinbart, dass Punkt 5c in den Statuten wie folgt geändert wird: “Die Kommission wird von der Delegiertenversammlung (MD) für den Zeitraum zwischen den Versammlungen gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich”.
Standard
Die vorgeschlagenen Änderungen im Standard wurden mit kleinen Veränderungen empfohlen. Der Vorsitzende wird ein Schreiben an die Standard Kommission des internationalen Dachverbands FCI verfassen und diese Änderungen beantragen. Eine Kopie dieses Schreibens wird an alle Mitgliedsclubs geschickt. Die Mitgliedsclubs senden dann dieses Schreiben an ihre jeweiligen Hundeverbände und bitten diesen Verband, gegenüber der FCI in Aktion zu treten.
Kosten und Kostenrückerstattung
Es wurden einige Vorschläge hinsichtlich der Erstattung von Reisekosten für die Delegierten und Kommissionsmitglieder vorgebracht, die jedoch alle abgelehnt wurden. Eine Mehrheit der Delegierten stimmte dafür, die Kosten für den Vorsitzenden und die Sekretärin für diese Versammlung zu übernehmen, jedoch nicht in der Zukunft. Die Mehrheit war dafür, dass die Kommissionsmitglieder als Delegierte gelten und die Kosten von deren jeweiligen Clubs übernommen werden. Kommissionsmitglieder, die von ihren Clubs keine Kostenerstattung erhalten, müssen dann ihre Kosten selbst decken. Die Delegierten waren unterschiedlicher Auffassung darüber, ob dies eine gute Organisationspolitik für den ECDC sei. Als Folge dieser Diskussion zog die für den Posten als Schatzmeister vorgeschlagene Kandidatin, Annette Vieler, ihre Kandidatur zurück.
Der Vorschlag, einen Prozentsatz des Reingewinns aus der ECDC-Hundeausstellung an die Organisation selbst zu überweisen, wurde wieder zurück gezogen, als es sich zeigte, dass dies nur eine geringe Auswirkung auf die Finanzen haben würde.
Die Delegierten beschlossen, dass die Kommissionsmitglieder Einzelrechnungen zur Rückerstattung von Kosten für Telefon, Fax, Internet etc. zusenden sollten, anstatt diese Beträge jährlich abzurechnen, wie von der Versammlung beschlossen.
Wahlen
Vorsitzender: Der DDC v. 1920 schlug Frans de Ridder als zusätzlichen Kandidaten zu Tyge Greibrokk vor, der sich der Wiederwahl stellte. Ohne weitere Diskussion wurde Tyge Greibrokk mit sehr knapper Mehrheit als Vorsitzender wiedergewählt.
Schatzmeister: Frans de Ridder hatte seine Kandidatur zu Beginn der Versammlung vorgeschlagen, diese aber zurückgezogen, als es sich zeigte, dass Alfred Ronneburg weitermachen wollte. Herr Ronneburg wurde dann als Schatzmeister wiedergewählt.
Sekretärin: Annemiek Morgans wurde zur Sekretärin gewählt, wie vorgeschlagen.
Abschlussprüfer: Herbert Nagel wurde als Abschlussprüfer wiedergewählt, wie vorgeschlagen.
Richterkommission: Die Kommission bestehend aus Ǻke Cronander, Alfred Ronneburg, Liliane de Ridder und Radana Zachova erhielt Verstärkung durch Ǻase Jakobsen aus Norwegen und wurde wiedergewählt.
Gesundheits- und Zuchtkommission: Die Kommission bestehend aus Tyge Greibrokk, Asa Boholm, Radana Zachova, Rhys Morgans und Mary Greening wurde wiedergewählt.
Nächste Versammlung
Die nächste Versammlung wird entweder am 20. oder am 27. November 2005 an einem Freitag in Kortrijk, Belgien, stattfinden. Die Organisation übernimmt der belgische Club. Die ECDC-Hundeausstellung wird dann am Samstag und eine internationale Hundeausstellung am Sonntag stattfinden.
Der kroatische Club “Attila Dubac” schlug vor, die Veranstaltung im Jahre 2007 auszurichten. Die Einladung wurde durch den kroatischen Hundeverband und das kroatische Tourismusministerium unterstützt. Die Delegierten beschlossen, die Einladung anzunehmen, unter der Voraussetzung, dass die derzeitigen Restriktionen für einige Länder im Zusammenhang mit Tollwut bis dahin aufgehoben werden. Die Kommission wurde autorisiert, rechtzeitig vorher ein Ersatzland vorzuschlagen, falls die Versammlung und die Hundeausstellung im Jahre 2007 nicht in Kroatien stattfinden können.
Abschluss der Veranstaltung
Der Vorsitzende bedankte sich beim italienischen Club für die Organisation der Veranstaltung und bei den Delegierten für deren Anwesenheit und Teilnahme.
FCI-Standard Nr. 153/14.04.1999 / GB
DALMATINER
(Dalmatinac)
Lefzen: Trocken, sollen ziemlich eng am Kiefer anliegen und nicht überhängen. Eine vollständige Pigmentierung ist anzustreben.
Unsere Empfehlung: Den Satz über die vollständige Pigmentierung der Lefzen streichen.
Grund: Kein vorhergehender Standard hat diese Forderung enthalten. Wir halten dies zudem für realitätsfremd, und uns ist auch niemand bekannt, der diese Forderung unterstützt.
Bauch: Flanken schmal.
Unsere Empfehlung: Diese Angabe streichen.
Grund: Diese Aussage wird von verschiedenen Clubs und Richtern unterschiedlich ausgelegt.
Bauch: Bauch zur Lende hin deutlich aufgezogen.
Unsere Empfehlung: Ersetzen durch: Bauch zur Lende hin aufgezogen.
Grund: Diese Aussage kann zu einer Auslegung führen, die in Richtung der Bauchlinie bei einem Whippet geht, was für den Dalmatiner nicht korrekt ist.
Ausschließende Fehler
Monokel (periokuläre Platte) oder Platten anderswo (jedoch zur Zucht zugelassen).
Unsere Empfehlung: Ersetzen durch: ….. große Platten
Grund: Kleine Platten können durch einen Richter nicht festgestellt werden, da es sich dabei auch um überlappende Tupfen handeln kann. Ein Problem stellen die großen Platten dar und nicht die kleinen.
Empfehlung
Um die Häufigkeit der Taubheit beim Dalmatiner (20 – 30%) herabzusetzen
- sollten beidseitig taube Dalmatiner sowie blauäugige Dalmatiner von der Zucht ausgeschlossen werden, im Idealfall einseitig taube Hunde desgleichen.
- sollten Hunde mit Monokel (periokuläre Platte) oder Platten anderswo zur Zucht zugelassen werden.
- sollten Hunde mit pigmentiertem Hodensack bevorzugt werden.
Unsere Empfehlung: Die gesamte Empfehlung streichen.
Grund: Empfehlungen, die die Zucht betreffen, gehören nicht in den Standard, es sei denn, es bestehen zwingende Argumente für solche Angaben. Dies ist bei der Taubheit eindeutig nicht der Fall.
Die Taubheitsrate bei den Dalmatinern in Europa beträgt den Berichten zufolge, die auf Untersuchungen an ganzen Würfen basieren, 4 bis 5%. Der Prozentsatz von 20 – 30% beinhaltet Hunde, die nur auf einem Ohr hören. In Europa beträgt diese Zahl 15 – 20%. In USA liegt die Zahl bei 20 – 30%, und zwar hauptsächlich aufgrund der früheren Zucht mit bIauäugigen Hunden. Es besteht jedoch kein Grund, Hunde mit vermindertem Hörvermögen als taub zu bezeichnen, da dies im normalen Alltag des Hundes gar nicht als Fehler bzw. Beeinträchtigung erkennbar ist.
Wir unterstützen die Absicht, halten dies jedoch für Sache der Züchter und nicht der Richter.
